Pressemitteilung
Jean-Claude Juncker
erhält
Elsie-Kühn-Leitz-Preis
der
Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften (VDFG)
Seit 1986 vergibt
die Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften in Deutschland
und Frankreich (VDFG) in Erinnerung an das völkerverbindende Wirken
ihrer Gründungspräsidentin den nach ihr benannten Elsie-Kühn-Leitz-Preis.
Der mit 10.000,- € hoch dotierte
Preis wird alle zwei Jahre im Rahmen der Jahreskongresse der Vereinigung
an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die deutsch-französische
Verständigung und die europäische Einigung herausragende Verdienste
erworben haben. Zu früheren Preisträgern gehören u.a. Pierre
Pflimlin, Jacques Delors, Helmut Kohl, Valéry Giscard d’Estaing und
Joseph Rovan.
In diesem Jahr wird der Preis dem
luxemburgischen Premierminister und engagierten Europäer Jean-Claude
Juncker verliehen, in Würdigung seines Einsatzes für den europäischen
Verfassungsvertrag, seiner Verdienste um die Europäische Wirtschafts-
und Währungsunion sowie seiner Vermittlung zwischen Frankreich und Deutschland
bei den Verhandlungen um Währungsunion und Stabilitätspakt.
Die Preisverleihung findet zum
Abschluss des 50. Kongresses der VDFG vom 15. – 18. September in Bayreuth
statt ( Sonntag, den 18. September 10 Uhr im Arvena Kongresshotel).
Die Laudatio hält Prof. Dr.
Rudolf von Thadden. Prof. von Thadden, emeritierter Historiker an der Universität
Göttingen, ist Berater der Bundesregierung für die deutsch-französische
zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit und leitet seit 1993 das „Berlin-Brandenburgische
Institut für deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa“ in
Genshagen bei Berlin. Von 1999 bis 2003 war er Koordinator für die deutsch-französische
Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt.
Der von der Deutsch-Französischen
Gesellschaft Bayreuth in Zusammenarbeit mit der VDFG und ihrem französischen
Schwesterverband FAFA organisierte Kongress steht unter dem Leitmotiv „Grenzenloser
Austausch auf der Basis der deutsch-französischen Freundschaft“. In
4 Arbeitsgruppen werden die ca. 200 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Deutschland
und Frankreich über die Rolle Frankreichs und Deutschlands im Europa
der 25, die kulturelle Zusammenarbeit, die Förderung der Partnersprache
sowie regionale Zusammenschlüsse diskutieren.
Zur Eröffnung des Kongresses
am Freitag Vormittag, 16. September 10 Uhr, werden u.a. der französische
Botschafter in Deutschland Claude Martin, Staatssekretär Jürgen
Heike vom Bayerischen Sozialministerium, André Bord, Präsident
der Fondation Entente Franco-Allemande und Max Claudet , französischer
Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerks sprechen.
(Ort: Arvena Kongress Hotel, Bayreuth,
Eduard Bayerleinstr. 5a, weitere Infos: 0921-44710 oder 852338, www.dfg-bayreuth.de
und www.vdfg.de unter Aktuell )